Auftragshummel

Informationen nach Art 13 DSGVO

Datenschutz

Verantwortlicher

Tamino Schmid, Auftragshummel, Goethegasse 28/2, 2340 Mödling, Österreich, E-Mail: office@auftragshummel.at, Telefon: +43 6505736778.

Wofür diese Erklärung gilt

Sie gilt für diese Website, für Kontaktaufnahmen und für die eigenen Zwecke von Auftragshummel beim Betrieb der App für Handwerksbetriebe.

Anfragen, die Kundinnen und Kunden über das Formular eines Handwerksbetriebs senden, Fotos und Ergänzungen, die sie über ihren persönlichen Link nachreichen, und ihre Wahl aus Terminvorschlägen des Betriebs verarbeitet Auftragshummel nur im Auftrag dieses Betriebs (Art 28 DSGVO). Verantwortlich ist dafür der Betrieb; Informationen gibt seine Datenschutzerklärung, die im Formular verlinkt ist. Dasselbe gilt für die Benutzerkonten, die ein Betrieb für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der App anlegt.

Besuch dieser Website

Beim Aufruf einer Seite speichert der Webserver ein Protokoll: gekürzte IP-Adresse (bei IPv4 nur die ersten beiden Blöcke, bei IPv6 die ersten 32 Bit), Datum und Uhrzeit, aufgerufene Adresse, Statuscode, übertragene Datenmenge sowie technische Angaben des Browsers wie Browsertyp und Sprache. Zweck ist der sichere und fehlerfreie Betrieb, insbesondere das Erkennen von Angriffen und Fehlern. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an einem sicheren Betrieb (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO). Die Protokolle werden nach höchstens sieben Tagen gelöscht.

Die Website setzt keine Cookies, verwendet keine Analyse- oder Werbedienste und lädt keine Inhalte von Dritten; Schriften und Grafiken kommen vom eigenen Server.

Kontakt per E-Mail oder Telefon

Wer Auftragshummel kontaktiert, übermittelt Name, Kontaktdaten und den Inhalt der Nachricht. Diese Daten dienen der Beantwortung und, bei Interesse an einem Vertrag, der Vorbereitung des Angebots. Rechtsgrundlage sind vorvertragliche Maßnahmen und die Vertragserfüllung (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO), im Übrigen das berechtigte Interesse an der Beantwortung von Anfragen (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO). Die Daten werden gelöscht, wenn sie dafür nicht mehr nötig sind; kommt ein Vertrag zustande, gelten die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, insbesondere sieben Jahre nach § 132 BAO.

App für Handwerksbetriebe

Zur Anmeldung verarbeitet die App im Auftrag des jeweiligen Betriebs die dienstliche E-Mail-Adresse, Name, Rolle und den Zeitpunkt der letzten Anmeldung. Anmeldecodes und Sitzungen werden nur als Prüfwert (Hash) gespeichert, Sitzungen mit dem Zeitpunkt der letzten Nutzung; abgelaufene Codes werden spätestens nach zwei Tagen gelöscht, Sitzungen mit Ablauf oder Abmeldung.

Zum Schutz des Dienstes vor Missbrauch speichert Auftragshummel in eigener Verantwortung bei jeder Anforderung eines Anmeldecodes einen Prüfwert (Hash) der IP-Adresse, höchstens drei Tage. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an einem sicheren Dienst, insbesondere an der Abwehr massenhafter Code-Anforderungen (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO).

Die App setzt ein technisch notwendiges Anmelde-Cookie. Wird bei der Anmeldung „Angemeldet bleiben“ gewählt, gilt es 90 Tage ab der letzten Benutzung (längstens ein Jahr ab der Anmeldung); sonst endet es mit dem Schließen des Browsers, spätestens nach zwölf Stunden. Mit der Abmeldung wird es gelöscht. Damit geöffnete Anfragen, ihre Fotos und der Kalender auch ohne Netz verfügbar sind, legt die App diese im Speicher des Browsers auf dem Gerät ab, ebenso Änderungen, die ohne Netz gemacht und später übertragen werden; diese Funktion lässt sich in der App je Gerät abschalten. Beim Abmelden und beim Wechsel des Benutzers wird dieser Speicher gelöscht; bei abgelaufener Anmeldung oder gesperrtem Zugang (auch beim nächsten Start der App) werden alle Kundendaten darin gelöscht, nur noch nicht übertragene eigene Änderungen bleiben bis zur nächsten Anmeldung derselben Person, längstens 14 Tage; ohne Netz zeigt die App ihn höchstens 14 Tage nach der letzten Verbindung. Das geschieht im Auftrag des jeweiligen Betriebs. Außerdem merkt sich der Browser die gewählte Darstellung (hell oder dunkel), ob der Offline-Speicher eingeschaltet ist, die zuletzt angemeldete Adresse und die Zeitpunkte der letzten Verbindung und Verlängerung und legt die Programmdateien der App ab. All das ist für den ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich (§ 165 Abs 3 TKG 2021); eine Einwilligung ist dafür nicht nötig.

Wer in der App ein Kalender-Abo einrichtet, bekommt einen persönlichen Link; der eigene Kalenderanbieter (etwa Google, Apple oder Microsoft) ruft damit die Termine ab. Ohne ausdrückliche Wahl des Inhabers enthält das Abo keine Namen und Telefonnummern von Kundinnen und Kunden. Das Abo lässt sich in der App jederzeit beenden; der Link wird dann ungültig.

In eigener Verantwortung verarbeitet Auftragshummel die Kontakt- und Rechnungsdaten der Betriebe zur Vertragserfüllung und zur Erfüllung steuerrechtlicher Pflichten (Art 6 Abs 1 lit b und c DSGVO in Verbindung mit § 132 BAO, sieben Jahre). Zur Abrechnung und Prüfung der Nutzen-Garantie (Art 6 Abs 1 lit b DSGVO) sowie zur Betreuung, zur Verbesserung des Dienstes und für Angebote an den Betrieb (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO) wertet Auftragshummel je Betrieb Kennzahlen aus: Anzahl und Bearbeitungsstand der Anfragen, versandte und angenommene Angebote, die Annahmequote (erst ab fünf versandten Angeboten), die Summe der Auftragswerte (erst ab drei angenommenen Angeboten), die Zahl der Termine und der WhatsApp-Bestätigungen sowie den Zeitpunkt der letzten Anmeldung und der letzten Nutzung. Die Kennzahlen enthalten keine Kundendaten; Anmeldungen einzelner Personen werden nicht verglichen. Bei Einzelunternehmen sind die Kennzahlen personenbezogene Daten des Inhabers; gegen die Auswertung auf Grundlage berechtigter Interessen kann der Betrieb Widerspruch erheben (Art 21 DSGVO). Die Kennzahlen werden bis zum Vertragsende gespeichert.

Bestätigt der Inhaber eines Betriebs in der App, dass die Angaben für Angebote geprüft sind, speichert Auftragshummel in eigener Verantwortung Namen, Zeitpunkt und Textstand der Bestätigung als Nachweis zum Vertrag (Art 6 Abs 1 lit b und f DSGVO), bis zum Vertragsende.

Empfänger

Auftragsverarbeiter nach Art 28 DSGVO: der Hosting-Anbieter in der EU (Server), ein zweiter Anbieter in der EU für die verschlüsselten Sicherungen, der Anbieter für den Mailversand (Anmeldecodes und Benachrichtigungen) und der Anbieter des E-Mail-Postfachs, alle mit Sitz in der EU. Der Anbieter für den Mailversand speichert die Daten in der EU; einzelne seiner Dienstleister haben ihren Sitz in den USA. Übermittlungen dorthin stützen sich auf den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework (Art 45 DSGVO), soweit die Empfänger zertifiziert sind, sonst auf Standardvertragsklauseln (Art 46 Abs 2 lit c DSGVO). Öffnungen und Klicks in Mails von Auftragshummel werden nicht ausgewertet. Rechnungsdaten erhalten zusätzlich das Kreditinstitut für den Zahlungsverkehr und die Steuerberatung, soweit eine beauftragt ist. Eine Überwachung der Erreichbarkeit von außen erhält nur technische Meldungen des Servers, keine Daten von Besucherinnen und Besuchern.

Rechte

Betroffene Personen haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und Datenübertragbarkeit (Art 15 bis 20 DSGVO). Anfragen dazu bitte an office@auftragshummel.at. Beschwerden können bei der Österreichischen Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien, eingebracht werden.

Widerspruchsrecht: Einer Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO) kann jederzeit aus Gründen widersprochen werden, die sich aus der besonderen Situation der betroffenen Person ergeben (Art 21 Abs 1 DSGVO). Eine formlose Nachricht an office@auftragshummel.at genügt.

Speicherdauer im Überblick

Webserver-Protokoll höchstens sieben Tage; Prüfwerte zum Missbrauchsschutz höchstens drei Tage; Kontaktanfragen bis zur Erledigung, mit Vertrag sieben Jahre (§ 132 BAO); Kennzahlen je Betrieb und die Bestätigung „Angaben geprüft“ bis zum Vertragsende. Verschlüsselte Datensicherungen der Datenbank werden höchstens 21 Tage aufbewahrt; was gelöscht ist, verschwindet spätestens dann auch aus den Sicherungen.

Weitere Angaben

Die Bereitstellung von Daten ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Ohne Kontaktdaten kann eine Anfrage nicht beantwortet werden, ohne die Vertragsdaten kein Vertrag geschlossen werden. Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling nach Art 22 DSGVO findet nicht statt.

Stand: Oktober 2026